Fortbildung im Schadenhaus

Das Schadenhaus bringt Ihren Technikern Routine für die Praxis

Willkommen in der Praxis

Das Schadenhaus.de liegt im Kreis Minden-Lübbecke in OstwestfalenSinn der Sache

Das Schadenhaus.de liegt im Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen, am Rande zu Niedersachsen in einem Naturpark. Das Gemeinschaftsprojekt von Partnern aus Institutionen, Industrie, Sachverständigen, Schadenregulierern und führenden Fachsanierern wird mit dem Ziel geführt, die Praxis zur Bewertung und zur Beseitigung von Schäden an Gebäuden nachhaltig zu optimieren. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt hierbei in der Aus- und Fortbildung der Akteure vor Ort, aber auch der Schadensachbearbeiter, die seltener direkt zum Schadenort kommen. Auch die Industrie ist zur Erprobung neuer innovativer Verfahren im realen Praxisumfeld dabei, also perfekter Austausch zu „Schäden an Gebäuden“.

 

Simulation eines Wasserschadens im SchadenhausAuslegung nach Versicherungssparten

Der Fokus in der praktischen Ausrichtung liegt auf Feuchteschäden aller Art rund somit auf den Versicherungssparten LW-, Brand- und Elementarschäden. Gebäudeschäden werden hier live „erlebt“. Das 1890 erbaute Gebäude liegt rund 100 cm unter dem Niveau der extra für dieses Vorhaben aufgestauten Teiche, gespeist von durchfließenden Gewässern. Von unseren Industriepartnern stehen alle Techniken und Geräte zur Beseitigung der eingebauten Mängel (und der eintretenden Schäden) für Gäste und Fortbildungsteilnehmer zur Verfügung. Insbesondere Ortungs- und Reparaturtechnik, Keimreduzierung, Abschottung, Unterdruckhaltung, Raumtrocknung, Dämmschichttrocknung, Reparaturmaterial, Chemikalien und Baustoffe, sowie persönliche Schutzausrüstung, insbesondere natürlich Gummistiefel, denn die Überflutung kommt schneller als gedacht.

Reale Bedingungen bei Ihrer Fachausbildung im Schadenhaus
Schwerpunkt: Bodenaufbauten

Besonderes Augenmerk wurde auf die Konzeption der Bodenaufbauten gelegt, die insbesondere bei Feuchteschäden stets für viel Arbeit sorgen. Das Objekt verfügt daher über Verbund- und schwimmende Estriche aus den Werkstoffen Zement, Anhydrit und Gussasphalt mit Dämmschichten aus PS, PU, KMF und Trennlagen, sowie verschiedene Fußbodenheizungen. Nahezu alle gängigen Bodenabläufe wurden eingelassen. Auch Hohlböden und Lehmfächerdecken sind vorhanden.

Entwässerungsinstallation

Die Hausinstallation zur Entwässerung, häufig Ursache für Rohrbrüche und Leitungswasserschäden, wurde aufgrund der Flutungsmöglichkeit über Rückstau vom Teich doppelt in zwei Tiefenniveaus ausgelegt. Natürlich wurden viele Defekte und Senken eingebaut. Bodenabläufe und WC‘s können daher überraschend zum Springbrunnen werden. Zur Entwässerung wurde eine Hebeanlage nach neuestem Stand eingebaut.

Versorgungsinstallationen

Jeder Raum wurde mit einer doppelten elektrischen Absicherung ausgelegt und verfügt zur Erleichterung bei der Anlagenentwässerung und Einsatz anderer Techniken über Druckluft. Ebenso befinden sich in jedem Raum Anschlüsse (Eckhähne) als Zugang zum Heizungssystem (Vor- und Rücklauf ), Kalt- und Warmwasser, sowie zu Objekten und Leckleitungen. In jedem Raum finden sich natürlich Montagefehler und Leckagen. Zur Wasserversorgung bestehen Brauchwasseranlagen, die über Brunnen (Pumpe) und Flutung (Vorflutteich, hydraulisch) versorgt werden.

Schimmelpilz und Gegenmaßnahmen

Feuchteschäden gehen oft mit Schädlingen und Wachstum von Mikroorganismen einher. Daher beziehen wir die Mikrobiologie natürlich ein und kümmern uns aktiv um die Maßnahmen, die es bei Befall von Schimmelpilz und bei Holzschädlingen einzuleiten gilt. Zur Optimierung der Fortbildung sind die Räume in Wohnsituationeneingerichtet. Insbesondere aktive Hygienemaßnahmen zu Hohlräumen undBodenaufbauten, aber das Kümmern um das Inventar des Kunden gehört natürlich dazu. Abgerundet werden die Möglichkeiten durch die Musterwerkstatt, die einBeispiel für den Aufbau der Werkstätten in den Fachbetrieben darstellt. In Summe verfügt das Schadenhaus über 260 qm Fläche (EG / OG / Werkstatt).